Projekte

Sanierungsprojekt Eichiweg

Die Tiefbaukommission plant im Frühling / Sommer 2021 die Sanierung der Gemeindestrasse „Eichiweg“. Abklärungen im Verlauf der Projektausarbeitung haben gezeigt, dass der angrenzende Gartenweg sowie die Betonplatten Richtung Eichi in einem guten Zustand sind.

Um den Strassenzustand des Eichiwegs zu prüfen, wurden Sondierbohrungen durchgeführt. Die Auswertung hat gezeigt, dass der Strassenaufbau des Eichiwegs mit Kofferung und Tragschicht in einem guten Zustand und mit genügender Stärke vorhanden sind. Es wird daher lediglich die Deckschicht abgefräst und erneuert. Der Eichiweg weist ausserdem teilweise einen erhöhten PAK-Gehalt auf; was jedoch nur untergeordnet eine Rolle spielt. Die Strassenentwässerungsanlagen sind zum grössten Teil in einem guten Zustand. Die Schachtabdeckungen sowie die Schieberkappen müssen ersetzt und teilweise versetzt werden. Ausserdem müssen voraussichtlich zwei Strassenentwässerungsschächte sowie eine Strassenquerung erneuert werden.

Bild Projektperimeter Eichiweg

Die heutige Fussgängerführung entlang der Kantonsstrasse ist schlecht gelöst und auch aus Sicherheitsgründen unbefriedigend. Fussgängerinnen und Fussgänger werden beidseitig des Eichiwegs auf ein Trottoirspitz geleitet und müssen ohne Sicht in verschiedene Richtungen ohne Vortritt die Gemeindestrasse queren. Eine Trottoirüberfahrt würde die Sicherheitsbedenken – auch bezüglich der Tatsache, dass der Gehweg als Schulweg dient – entschärfen. Im Zusammenhang mit der Realisierung der Trottoirüberfahrt laufen diverse Abklärungen mit dem Oberingenieurkreis II; der Gehweg entlang der Kantonsstrasse ist im Eigentum des Kantons, die Realisierung der Trottoirüberfahrt soll aber im Zusammenhang mit dem Strassenprojekt der Gemeinde realisiert werden.

Das Sanierungsprojekt beschränkt sich somit auf die Belagssanierung des Eichiwegs auf einer Länge von rund 320 m sowie die Erneuerung der Trinkwasserleitung aus dem Jahr 1975 (Länge 118 m) im Bereich der Einfahrt Bernstrasse.

Bild Erneuerung Trinkwasserleitung

Die betroffenen Werke sowie die Anwohnerschaft wurden im Zusammenhang mit der Projektausarbeitung bezüglich Sanierungsbedarf angefragt. Die verschiedenen Werke haben zurzeit keine Arbeiten innerhalb des Strassenkörpers geplant. Seitens Anwohnerschaft besteht teilweise Sanierungsbedarf beispielsweise für Hausanschlussleitungen oder für die Anpassung / Optimierung der Grundstückentwässerung.

Bepflanzungen, welche nicht korrekt gepflanzt wurden oder nicht regelmässig zurückgeschnitten werden, können ein erhebliches Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer darstellen. Beispielsweise können Sichtweiten nicht mehr gewährleistet werden, was zu gefährlichen Situationen führt. Nicht nur im Zusammenhang mit dem Sanierungsprojekt Eichiweg sind die Bepflanzungen ein Thema. Immer wieder wird festgestellt, dass Bepflanzungen entlang von Strassen und Gehwegen nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Wir weisen daher nochmals darauf hin, dass Bepflanzungen entlang von Strassen und Gehwegen jeweils Ende Mai und Ende Oktober – jederzeit aber nach Bedarf – nach den gesetzlichen Bestimmungen zurückzuschneiden sind.

Bild Lichtraumprofil

Der Gemeinderat hat am 12. Dezember 2020 einen Verpflichtungskredit von CHF 237‘000.00 für das Strassensanierungsprojekt Eichiweg inkl. Erneuerung der Trinkwasserleitung genehmigt. Der Beschluss über diesen Kredit unterliegt dem fakultativen Finanzreferendum gemäss Art. 37 und 49 des Organisationsreglements der Einwohnergemeinde Zäziwil. Mindestens fünf Prozent der Stimmberechtigten können bis am 15. Februar 2021 unterschriftlich verlangen, dass die Kreditbewilligung der Gemeindeversammlung zum Entscheid vorgelegt wird.

Die Unterlagen liegen während 30 Tagen bei der Gemeindeverwaltung Zäziwil öffentlich zur Einsicht auf, wo auch ein allfälliges Referendum einzureichen ist.

Die Ausführungsarbeiten (neuer Belag) dauern ca. drei Wochen, je nachdem welche weiteren Tiefbauarbeiten im Zusammenhang mit den Entwässerungsanlagen anfallen. Für die Belagsarbeiten muss der Belag eine Mindesttemperatur von 10 Grad aufweisen.

UeO Zäzibach mit Anpassung Kantonsstrasse und Durchlasserweiterung Zäzibach

Im Rahmen der Ortsplanungsrevision 2013 wurde an zentrumsnaher und attraktiver Wohnlage – nördlich der Bernstrasse – eine Fläche für eine Wohnüberbauung mit erhöhten Gestaltungsanforderungen (Zone mit Planungspflicht) eingezont. In einem mehrjährigen Planungsprozess wurde seitdem die dazugehörende Überbauungsordnung erarbeitet und mit den strassen- und gewässerseitigen Bedürfnissen abgestimmt. Daraus resultiert ein umfassendes Planungsgeschäft inkl. Strassenprojekt, welches auch eine geringfügige Änderung der baurechtlichen Grundordnung (Zonenplan und Baureglement) mit sich zieht.

Die Überbauungsordnung mit dessen Bebauungskonzept beabsichtigt die Erstellung einer dichten Wohnüberbauung mit einer hohen Wohn- und Aussenraumqualität. Die Hauptgebäude sollen dabei eine einheitliche Gestaltung aufweisen und sich optimal ins Landschafts- und Ortsbild eingliedern sowie an die topographischen Gegebenheiten (Hanglage) anpassen. Die Erschliessung erfolgt über die Bernstrasse, wofür das Gebäude Bernstrasse 12 abgebrochen wird.

Überbauungsplan ÜeO Zäzibach

Mit der geplanten Überbauung und der neuen Zu-/Ausfahrt sind auch Massnahmen auf der Kantonsstrasse im Bereich Bernstrasse – Schorachgässli geplant. Eine neue Fussgängerquerung mit Mittelinsel und ein Mehrzweckstreifen sollen für eine Verbesserung der Verkehrssituation sorgen. Im Bereich des Projektperimeters wird die Kantonsstrasse vom Zäzibach gequert. Der bestehende Bachdurchlass erfüllt die heutigen Anforderungen nicht mehr und wird im Zuge des Strassenprojektes für einen verbesserten Hochwasserschutz erweitert.

UeO Zäzibach -  Planansicht Hochwasserschutz

Die Planungsgrundlagen sind umfangreich und wurden der Bevölkerung im Dezember 2018 zur öffentlichen Mitwirkung und nach der Vorprüfung durch den Kanton und daraus resultierenden Änderungen im Juni/Juli 2020 zur öffentlichen Auflage freigegeben. Eingegangene Einsprachen konnten bereinigt werden und wurden vollumfänglich zurückgezogen.

Der Gemeinderat hat die Überbauungsordnung Zäzibach mit Anpassung der Kantonsstrasse und Fussgängerquerung Schorachgässli am 18. November 2020 beschlossen.  Nachfolgend sind die wichtigsten Akten einsehbar (Genehmigungsakten; mögliche längere Wartezeiten aufgrund der Dateigrösse):

Zonenplanänderung im Bereich ZPP C "Zäzibach" und Baureglementsänderungen
Überbauungsplan 1:500
Überbauungsvorschriften
Erläuterungsbericht
Situationsplan Strassenbauvorhaben (Auflageakten)
Technischer Bericht (Auflageakten)

Geringfügige Änderungen der baurechtlichen Grundordnung und Überbauungsordnungen, welche eine Zone mit Planungspflicht betreffen, werden vom Gemeinderat beschlossen. Die Vorschriften und Pläne inkl. Strassenprojekt bedürfen anschliessend der Genehmigung durch das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung. Damit ist bis im Frühjahr 2021 zu rechnen.

Das vorliegende Planungsgeschäft beinhaltet die Baubewilligung für das Strassenvorhaben inkl. aller betroffenen Werkleitungen, die Durchlasserweiterung des Zäzibaches und den Abbruch des Gebäudes Bernstrasse Nr. 12. Möglicher Baustart ist frühestens im Herbst 2021 und abhängig vom Stand der geplanten Wohnüberbauung. Für diese ist vorgängig noch ein Baugesuch einzureichen und das ordentliche Baubewilligungsverfahren (mit Publikation) durchzuführen.

Gerne erteilt Ihnen der Fachbereich Hochbau / Tiefbau weitere Auskünfte zur UeO Zäzibach und den damit verbundenen weiteren Projekten.

Gemeinderat Zäziwil

Neue Gewässerräume - Sicherung des Raumbedarfs von oberirdischen Gewässern

Die revidierten eidgenössischen Gewässerschutzbestimmungen verlangen von den Kantonen die Ausscheidung von Gewässerräumen an allen oberirdischen Gewässern. Für die Festlegung sind die Gemeinden zuständig, welche den Gewässerraum verbindlich in ihrer Nutzungsplanung definieren müssen. Ziel dieser Festlegung ist es, die natürlichen Funktionen der Gewässer zu erhalten, den Hochwasserschutz zu gewährleisten und die Gewässernutzung zu ermöglichen. Die Gewässerräume sind extensiv zu gestalten und zu bewirtschaften (mit geringem Eingriff; es überwiegt die natürliche Entwicklung). Deshalb sind im Gewässerraum nur standortgebundene, im öffentlichen Interesse liegende Anlagen zugelassen.

Der Gemeinderat hat das Ingenieurbüro Schmalz AG und das Planungsbüro Panorama AG mit den technischen und planerischen Arbeiten beauftragt. Die Die Bevölkerung wurde bereits im August 2018 über die Ausscheidung der Gewässerräume anlässlich der öffentlichen Mitwirkung informiert. Die Planungsunterlagen wurden seither, aufgrund der Vorprüfung durch den Kanton, überarbeitet und vom Gemeinderat zuhanden der öffentlichen Auflage verabschiedet.

Öffentliche Planauflage
Folgende Akten lagen vom 26. November bis 28. Dezember 2020 auf der Gemeindeverwaltung Zäziwil öffentlich auf oder können nachfolgend eingesehen werden (aufgrund der grossen Dateien ist mit längeren Ladezeiten zu rechnen):

Zonenplan Gewässerräume Nord
Zonenplan Gewässerräume Süd
Baureglement; Änderungen Art. 27, 30, 37
Erläuterungsbericht (informativ)

Es wird auf die Publikationen im Anzeiger Konolfingen und im Amtsblatt des Kantons Bern verwiesen. Einsprachen und Rechtsverwahrungen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich und begründet beim Gemeinderat Zäziwil, Bernstrasse 1, 3532 Zäziwil, einzureichen.


Festlegung des Gewässerraumes
Bisher wurde im Baureglement ein Bauabstand zum Gewässer definiert. Neu wird der Gewässerraum als Korridor im Zonenplan Gewässerräume grundeigentümerverbindlich festgelegt. Dieser umfasst sowohl das Gerinne als auch die beiden Uferbereiche.Die Breite des Gewässerraumes auf Hoheitsgebiet von Zäziwil wurde nach der bundesrechtlichen resp. kantonaler Gesetzgebung für jeden Gewässerabschnitt anhand der natürlichen Gerinnesohlenbreite (nGSB) und der Natürlichkeit des Gewässers ermittelt:

Gewässerräume - Ansicht

Natürliche Gerinnesohlebreite (nGSB)

Gewässerraumbreite

- Kleiner als 2 m

- 11 m

- 2 bis 15 m

- 2.5 x nGSB + 7 m

- Grösser als 15 m

- eGSB* + 30 m (mind. 45 m

(* eGSB = effektive Gerinnesohlebreite)

Bei Fliessgewässern im Wald und bei eingedolten oder künstlich angelegten Gewässern ausserhalb des Baugebietes (ohne naheliegende Baute oder Anlage) wurden keine Gewässerräume ausgeschieden. Die Gewässerraumbreiten (Chise, Zäzibach) wurden mit den Nachbargemeinden koordiniert und festgelegt.

Festlegung des Gewässerraumes in überbauten Gebieten
Im Zonenplan wurden bereits dicht überbaute Gebiete entlang von Gewässern ausgeschieden. Für diese Gebiete wurden reduzierte Gewässerräume festgesetzt. Die Gemeinde sichert sich dadurch die Planungssicherheit für Grundeigentümer im Sinne der Siedlungsentwicklung nach innen. Auf dem Gemeindegebiet von Zäziwil wurden insgesamt 8 Gebiete als dicht überbaut festgelegt, welche sich hauptsächlich im historisch gewachsenen Siedlungsgebiet an der Chise und dem Zäzibach befinden. Für die verschiedenen Fliessgewässer in den dicht überbauten Gebieten wird ein reduzierter Gewässerraum von 9 m festgelegt.

Informationen / Fragen
Die wichtigsten Informationen und Ansichten finden Sie im Erläuterungsbericht zusammengefasst. Der Fachbereich Hochbau / Tiefbau gibt Ihnen ausserdem gerne über die Planungsunterlagen ausführlicher Auskunft oder erläutert, wie Ihr Grundstück durch die neue Festlegung der Gewässerräume betroffen ist.

Terminplan / Weiteres Vorgehen
Die Änderungen im Baureglement und die Zonenpläne Gewässerräume liegen als Bestandteile der baurechtlichen Grundordnung im Zuständigkeitsbereich der Stimmberechtigen und sollen in der Gemeindeversammlung vom Juni 2021 zum Beschluss vorgelegt werden.

Schule Zäziwil - Oberhünigen

Ausgangsgangslage

Logo Projekt Schule ZOH

Situation in Oberhünigen
Seit mehreren Jahren nehmen in der Gemeinde Oberhünigen die Schülerzahlen ab. Im Schuljahr 2015/16 umfasste die Schule 52 Schülerinnen und Schüler- im laufenden Schuljahr werden noch 27 Schülerinnen und Schüler in zwei Klassen unterrichtet. Der Kindergarten kann seit dem Schuljahr 2017/18 nicht mehr selbständig geführt werden - die Kindergartenkinder und seit laufendem Schuljahr auch die 1. Klasse werden daher in Zäziwil unterrichtet.

Eine Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden ist unumgänglich. Die Gemeinde Oberhünigen startete daher anfangs 2016 ein Schulprojekt, in welchem die künftige Ausrichtung der Schule umfassend und zu-sammen mit umliegenden Gemeinden geprüft wurde. Anlässlich eines Workshops, an welchem Behördenmitglieder und Lehrkräfte sowie Bürgerinnen und Bürger aus Oberhünigen und Vertretungen aus umliegenden Gemeinden (Behörden/Schulen) teilnahmen, wurden verschiedene Modelle für die Schule Oberhünigen skizziert, darunter auch das heute vorliegende Modell der Schule Zäziwil-Oberhünigen.

Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 9. Juni 2017 haben die Stimmberechtigten der Gemeinde Oberhünigen die Ausrichtung der Schule nach Zäziwil - Grosshöchstetten beschlossen und den Gemein-derat beauftragt, die Verhandlungen mit der Gemeinde Zäziwil aufzunehmen und die Zusammenarbeitsform zu konkretisieren.

Situation in Zäziwil
Im Schuljahr 2018/19 werden insgesamt 185 Schülerinnen und Schüler in der Schule Zäziwil unterrichtet (zwei Kindergartenklassen im Mehrzweckgebäude am Zelgweg 2 / sieben Klassen im Schulhaus). Der Schulraum ist heute ausgefüllt.

Mit der letzten Ortsplanungsrevision im Jahr 2013 wurden verschiedene Baugebiete ausgeschieden. Der Gemeinderat geht davon aus, dass bis ins Jahr 2025 über 100 neue Wohnungen entstehen. Die Schulraumplanung rechnet bis dahin mit einer Zunahme von schulpflichtigen Kindern.

Konkrete Zuwachsraten sind schwer plan- und voraussehbar. Eine Zunahme der Schülerzahlen im prog-nostizierten Ausmass kann mit dem heute zur Verfügung stehenden Schulraum nicht aufgefangen werden. Zudem ist der Raumbedarf durch veränderte Bedürfnisse (Klassenteilungen, individuelle Lernförderung, Anforderungen an Gruppenräume, etc.) grösser.

Zäziwil beabsichtigt, die Tagesschulangebote (v.a. den Mittagstisch) auszubauen und somit die Attraktivi-tät des Wohnortes Zäziwil zu stärken. Die Einhaltung der Anforderungen für die Tagesschule löst zusätzlichen Schulraumbedarf aus.

Die Nutzung der Schulräume in Oberhünigen bietet Zäziwil die einmalige Chance, für die prognostizierten Neuzuzüge gewappnet zu sein, da zusätzlicher Schulraum genutzt werden kann, ohne bauliche Vorkeh-rungen zu treffen.

Diese Ausgangslage hat den Gemeinderat und die Verantwortlichen der Schule darin bestärkt, das Projekt Schule mit der Gemeinde Oberhünigen vertiefter zu prüfen.

Projektgruppe

Die Gemeinderäte Zäziwil und Oberhünigen haben eine neue Projektgruppe gewählt, welche sich wie folgt zusammensetzt:

Vertretungen Zäziwil
- Flühmann Walter, Gemeindepräsident
- Gerber Marianne, Ressortleiterin Bildung Gemeinderat Zäziwil (Co. Leitung mit Beatrice Wittwer)
- Burkhalter Urs, Mitglied Bildungskommission Zäziwil
- Stalder Patrik, Schulleiter

Vertretungen Oberhünigen
- Wittwer Beatrice, Ressortchefin Bildung Gemeinde Oberhünigen (Co. Leitung mit Marianne Gerber)
- Glücki Thomas, Mitglied Gemeinderat Oberhünigen
- Oberli Gerber Brigit, Schulleiterin

Projektoffice
- Lanz Marlis, Gemeindeverwaltung Zäziwil

Externe Fachperson
- Schmid Heiner, Pädagogische Hochschule Bern (PH Bern)

Projektziele

  • Zwei Gemeinden - eine gemeinsame Schule
  • Oberhünigen überträgt die Bildungsaufgaben an die Gemeinde Zäziwil
  • Zäziwil nimmt die Schülerinnen und Schüler der Gemeinde Oberhünigen auf
  • Zäziwil organisiert künftig die Bildungsaufgaben für beide Gemeinden (inklusive Schülertransporte und Tagesschulangebote) im Rahmen eines Sitzgemeindemodelles (Sitzgemeinde: Zäziwil / Anschlussgemeinde: Oberhünigen)
  • Die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen für die Zusammenlegung der Schulen werden geschaffen
  • Zäziwil nutzt das Schulhaus Oberhünigen als zusätzlichen Schulraum
  • Attraktive Schule für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitung, Behörden und gute Verankerung in beiden Dörfern
  • Überprüfung der Schulwege und Regelung der Schülertransporte Oberhünigen - Zäziwil sowie Reutenen - Zäziwil
  • Ausbau der Tagesschulangebote (v.a. Mittagstisch)
  • Finanzielles Gleichgewicht für beide Gemeinden
  • Umsetzung des Projektes ab 1. Januar 2019 (Zusammenlegung der Schulen ab Schuljahr 19/20).


Zeitplan

Zeitplan Projekt Schule Zäziwil-Oberhünigen

Schulraum / Organisation Schulbetrieb ab 2019/20

Die Klassen werden ab Schuljahr 2019/20 unter Einbezug der Schülerinnen und Schüler aus Oberhünigen wie folgt unterrichtet:

  • Kindergartenklassen: Kindergarten, Mehrzweckgebäude Zäziwil
    zwei Parallelklassen (5/6jährige Kinder gemischt)

  • 1. - 6. Klasse (Primarstufe) Schulhaus Zäziwil
    je zwei Parallelklassen (1./2. Klasse, 3./4. Klasse, 5./6. Klasse)

  •  7. - 9. Klasse (Realstufe) Schulhaus Oberhünigen
    zwei Parallelklassen (7. - 9. Klasse gemischt)

  • 7. - 9. Klasse (Sekundarstufe) Sekundarschule Grosshöchstetten

Schülertransporte / Zumutbarkeit Schulweg

Die Schülertransporte werden ab Schuljahr 2019/20 wie folgt organisiert:

Kindergarten bis und mit 6. Klasse:

  • Reutenen - Zäziwil
    Transport mit Schulbus

  • Oberhünigen-Zäziwil
    Transport mit Schulbus

Mit den geplanten Schülertransporten ab 1. August 2019 wird eine private Firma beauftragt. Der genaue Fahrplan wird aufgrund der definitiven Stundenpläne in Zusammenarbeit mit dem Anbieter festgelegt.

7. bis 9. Klasse:
Da die Schulwege der 7. - 9. Klasse (Realstufe und Sekundarstufe) generell als zumutbar beurteilt werden, sind im Projekt für die Oberstufenschülerinnen und -Schüler keine Transporte vorgesehen.

Für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe besteht die Möglichkeit, ein Gesuch für die frühzeitige Mofa-Prüfung (oder auch für E-Bikes) beim Strassenverkehrsamt zu stellen. Die Gesuche werden individuell beurteilt.

Tagesschul-Angebote

Das Tagesschulangebot soll ab Schuljahr 2019/20 wie folgt ausgebaut werden:

  • Mittagstisch Montag - Freitag (jeden Mittag) im Schulhaus Zäziwil, unabhängig vom Bedarf
  • Mittagstisch im Schulhaus Oberhünigen, falls genügender Bedarf vorhanden
  • Bei ungenügendem Bedarf in Oberhünigen besteht die Möglichkeit, im Schulhaus selber mitgebrach-tes Essen aufzuwärmen (Aufsicht ist gewährleistet).
  • Mittagsverpflegung durch Catering (wie bisher)
  • Betreuung der Schülerinnen und Schüler durch pädagogisch geschulte Lehrpersonen
  • Kosten Mittagstisch zu Lasten der Eltern:
    maximal CHF 9.50 pro Mittagessen
    Betreuungskosten pro Schülerin und Schüler nach Kantonalem Tarif
  • Weitergehende Tagesschulangebote (z.B. Früh- und Nachmittagsbetreuung, Aufgabenhilfe) werden bei Bedarf eingeführt.

Rechtsgrundlagen

Folgende Rechtsgrundlagen wurden für die Umsetzung des Projektes neu geschaffen, respektive angepasst:

  • Ergänzung Organisationsreglement Zäziwil (Aufgabenübertragungen im Bereich Sekundarschule und Besondere Massnahmen), Anpassung Anhang I (Aufgaben Bildungskommission)
    Beschlussfassung durch die Gemeindeversammlung am 12. Dezember 2018

  • Organisationsreglement Oberhünigen (Aufgabenübertragung im Bereich Bildung an Zäziwil
    Beschlussfassung durch die Gemeindeversammlung am 5. Dezember 2018

  • Bildungsreglement Zäziwil (neu)
    Beschlussfassung durch den Gemeinderat Zäziwil  am 23. Januar 2019. Das fakultative Referendum wurde dagegen nicht ergriffen.

  • Zusammenarbeitsvertrag zwischen den Gemeinden Zäziwil und Oberhünigen
    Der Vertrag wurde rechtskräftig im Februar 2019 unterzeichnet.

Beschlussfassende Gemeindeversammlungen

An der Gemeindeversammlung Zäziwil vom 12. Dezember 2018 nahmen insgesamt 145 Stimmberechtigte teil.  Die Abstimmungsergebnisse präsentieren sich wie folgt:

1. Genehmigung Teilrevision Organisationsreglement inkl. Anhang I
Die Teilrevision des Organisationsreglements inkl. Anhang I, beinhaltend die Aufgabenübertragung im Bereich der Sekundarschule an Grosshöchstetten sowie die Änderung der Zusammensetzung und Aufgaben der Bildungskommission wird mit 131 Ja-Stimmen genehmigt.

2. Genehmigung jährlich wiederkehrende Ausgaben für die Miete von Schulhausräumen in Oberhünigen
Die jährlich wiederkehrenden Ausgaben für die Miete von Schulhausräumen in Oberhünigen ab 1. August 2019 von CHF 80‘000.00 werden mit 121 Ja-Stimmen genehmigt. Der Gemeinderat wird damit ermächtigt, den Mietvertrag rechtsverbindlich abzuschliessen und den Mietzins den aktuellen Gegebenheiten anzupassen.

3. Genehmigung jährlich wiederkehrende Ausgaben für den Schülertransport mittels Schulbus
Die jährlich wiederkehrenden Ausgaben für den Schülertransport ab 1. August 2019 mittels Schulbus bis maximal netto CHF 70‘000.00 werden mit 123 Ja-Stimmen genehmigt.

Die Gemeindeversammlung Oberhünigen hat bereits am 5. Dezember 2018 der Aufgabenübertragung Bildung an die Gemeinde Zäziwil zugestimmt. Das Projekt Schule Zäziwil-Oberhünigen kann somit wie geplant umgesetzt werden. Nähere Informationen zum Projekt können der Botschaft zur Gemeindeversammlung Zäziwil entnommen werden.

Medien-Berichterstattung
Bern-Ost (Gemeindeversammlung Oberhünigen)
Bern-Ost (Gemeindeversammlung Zäziwil)

Wochenzeitung vom 13.12.2018 (Gemeindeversammlung Oberhünigen)
Wochenzeitung vom 20.12.2018 (Gemeindeversammlung Zäziwil)
Berner-Zeitung vom 14.12.2018

Kontakt

Gemeindeverwaltung Zäziwil / Oberhünigen
Bernstrasse 1
3532 Zäziwil

+41 31 710 33 33

+41 31 710 33 34

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Öffnungszeiten

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